Tabulaturen versus Noten

Gitarre lernen ist manchmal auch Theorie...
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DonPedro
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Tabulaturen versus Noten

Beitragvon DonPedro » Sa 23. Jul 2011, 13:32

Immer wieder stellt sich die Frage:
"welches System ist für die Gitarre besser zum Lernen/Spielen ?"
Ist es notwendig der Notenschrift mächtig zu sein oder braucht man das gar nicht ?

Es haben sowohl die Notenschrift wie auch die Tabulaturen (Tabs) ihre Vor - und Nachteile.
Im Zusammenspiel verschiedener Instrumente, sowie bei mehrstimmigen Stücken ist die Notenschrift klar im Vorteil. Die Tabulatur hat klare Vorteile beim Gitarrenspiel wenn es darum geht den Ton eindeutig mit der Position auf dem Griffbrett darzustellen.

Was viele nicht wissen ist die Tatsache, daß für Saiteninstrumente lange vor der Notenschrift die Stücke mit Tabulatur aufgeschrieben und überliefert wurden.

Fakt ist auch das - Peter Bursch war hier glaub ich im deutschsprachigen Raum der Erste - das Erlernen der Gitarre mit Tabulatur viel leichter und schneller geht. Das sture Lernen des Notensystems hat schon viel zu viele davon abgehalten ein Instrument zu erlernen.

Auch wenn man nach Tabulatur spielt sollte man sich aber irgendwann mit der Notenlehre auseinandersetzen. Das hat aber für mich nicht erste Priorität.

Am wichtigsten scheint mir für Anfänger, daß sie möglichst rasch mit wenigen Akkorden die ersten Lieder spielen und singen können - hier setzt ja auch Reinhold sehr erfolgreich an. Vielen wird das dann auch reichen also warum sollte jemand der gerne beim Grillfest ein paar Lieder schrammelt sich mit Noten auseinandersetzen. Wer höhere Ansprüche an sich selbst und sein Spiel stellt wird sich wahrscheinlich sowiso in irgendeiner Form damit beschäftigen.

Ich kenn viele professionelle Gitarristen, die weder Noten lesen noch danach spielen können, aber in Punkte Groove, Feeling und Improvisationsfähigkeit meilenweit vielen sehr guten Notisten überlegen sind.

Die meißten Profigitarristen brauchen weder das noch das. Auf diesem Level genügen die Informationen in welcher Tonart, Tempo das Stück gespielt werden soll. Zusatzinfos wie Feeling, Groove usw. entstehen dann beim Spielen meißt ganz von alleine. Das gilt für alle, sprich für Solo, Rhythmus und Bassgitarristen.

Ich persönlich kann Tabs vom Blatt spielen, bzw. es reicht mir auch wenn ich weiß in welcher Tonart das Ding klingen soll. Für Zupfmuster - mit oder ohne Melodie - reichen mir heute die Akkorde. Die Zerlegungen kommen dann intuitiv ...
Das Notensystem verstehe ich sehr wohl, dafür muß ich aber nicht das Notenblatt lesen können.

Würd mich interessieren wer hier Gitarre nach Noten, bzw. nach Tabs erlernt hat und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.

Liebe Grüße von DonPedro !

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moonlight
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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon moonlight » Sa 23. Jul 2011, 15:12

Hallo DonPedro,
Ich habe zuerst die Akkorde gelernt, eine Freundin hat sie mir gezeigt und mir die Tonarten und die Taktarten erklärt.
Ein kleines bisschen war auch noch von der Schulzeit hängengeblieben.
So konnte ich ganz schnell Lieder begleiten.

Später bin ich dann zum Gruppenunterricht, wo wir alle ungefähr den selben Stand hatten.
Da haben wir dann Melodien nach Noten gespielt, Tonleitern und Wechselschlag mit und ohne Anlegen geübt, aber auch verschiedene Pickings, Anschlag- und Spieltechniken.

Ich habe dann schnell gemerkt, dass das Spielen von einstimmigen Melodien recht gut klappte, es für mich aber mühsam war, wenn etwas mehrstimmig war, wenn es also mehrere Noten übereinander gab. Das ging viel leichter und schneller nach der Tabulatur.
Inzwischen spiele ich bei Instrumentalsachen nur noch nach Tabulatur.
Manchmal schreibt mir mein Lehrer Stücke von Noten in Tabulatur um.

Es gibt auch schlechte Tabs - gerade im Internet.
Entweder sollten die Tabs Hälse haben wegen der Notenwerte oder die Noten sollten drüberstehen - so ganz ohne Noten geht es dann doch nicht.

LG Iris
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sowatt
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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon sowatt » So 24. Jul 2011, 16:40

Ich brauche keine Noten, bin aber dabei sie zu lernen, das hängt schon damit zusammen
das ich die jeweiligen Positionen der Noten auf dem Griffbrett erlerne und es mich interessiert.
Es gibt da auch sehr gute Tabs in denen alles festgehalten ist was man braucht um ein
Stück vernünftig zu spielen.
Ich kenn viele professionelle Gitarristen, die weder Noten lesen noch danach spielen können, aber in Punkte Groove, Feeling und Improvisationsfähigkeit meilenweit vielen sehr guten Notisten überlegen sind.

Die meißten Profigitarristen brauchen weder das noch das. Auf diesem Level genügen die Informationen in welcher Tonart, Tempo das Stück gespielt werden soll. Zusatzinfos wie Feeling, Groove usw. entstehen dann beim Spielen meißt ganz von alleine. Das gilt für alle, sprich für Solo, Rhythmus und Bassgitarristen.
Dazu habe ich auch gleich mal ein Beispiel. Der Mann kann keine Noten lesen oder schreiben, der macht allles
nach Tabulaturen. Und er schreibt vor allen Dingen grandiose Fingerstyle Stücke.
Hier mal schauen, ich könnte dem stundenlang zuhören:
http://www.youtube.com/watch?v=B08sm3N6 ... re=related
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Viele Grüße
sowatt
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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon DonPedro » So 24. Jul 2011, 16:47

Hallo Iris !
Also du hast auch mal gelernt schnell ein paar Lieder zu spielen um dich dann in weiterer Folge mit Noten auseinander zu setzen.
Mir genügen bei Tabs im Prinzip die Informationen die in meinem Bild enthalten sind.
1.) welche Saite wird wo gegriffen
2.) um welchem Akkord handelt es sich
3.) welcher Takt mit welcher Zählzeit

Liebe Grüße von DonPedro !
Tabulatur.gif
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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon Schrat » So 24. Jul 2011, 18:12

Hallo Don

also ich habe schon damals, als ich Banjo lernte nur mit Tabulaturen gespielt...ich finde es einfach übersichtlicher und klarer.
Bei der Gitarre mach ich es jetzt genau so.
Natürlich kenne ich auch Noten in den Grundlagen, aber das ist auch noch aus der Schulzeit und der Zeit, als ich relativ kurz Tenor-Banjo anfing.
( bin dann schnell zum 5-string gewechselt, weil ich partout ein Bluegrass-Stück nicht hinbekommen hab ;)


LG Jürgen
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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon Antje » Mo 25. Jul 2011, 18:51

Hallo Musikmacher..... :lol:

Ich spiele noch nicht so lange Gitarre. Habe mit dem Gitarrero- Beginner angefangen zu üben. Akkorde A und E mehr brauchte ich erst mal nicht..... :P , da kann man auch schon Lieder singen. Der D Akkord kam dann später dazu.
Noten konnte ich schon immer lesen und auf anderen Instrumenten anwenden, nur auf der Gitarre nicht. :lol:
Inzwischen habe ich viel dazugelernt und spiele auch gern mal nach Noten aber vorwiegend nach Akkorden. TAB´s brauche ich nicht unbedingt, sind aber ok.
Ich weis das mir noch sehr viel Wissen und Können fehlt, deshalb bin ich froh über die Erklärungen hier im Forum.

LG Antje

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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon Peter » Mo 25. Jul 2011, 21:13

Als ich vor rd. einem halben Jahrhundert Bekanntschaft mit meiner ersten Guitarra (damals noch eine Gitarrenlaute) machte, wusste ich nix von TABs - und Noten kannte ich nur aus dem Musikunterricht. Damals hat man/frau in der Schule noch Musiklehre und lernte richtig Noten schreiben und lesen, ja wirklich!
Aber auf die Gitarre umsetzen konnte ich das noch nie. Wir hatten da unsere Griffbilder zum Akkorde lernen und gut. TABs habe ich erst in der Neuzeit durch das Internet kennengelernt, als ich nach fast 40 Jahren Pause wieder zur Gitarre fand. Damit konnte ich auf Anhieb was anfangen und brauchte sie nicht mal (für mich als Lefty) auf den Kopf stellen ;)

also tapfer weiter
Gruß Peter
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber Du kannst den Tagen mehr Leben geben

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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon Hanni » Mo 25. Jul 2011, 21:36

Im Alter von 6 Jahren ging ich in den Domkinderchor, lernte dort Noten und auch das Sophran- und Altblockflötenspiel. Was Noten betraf, war ich "fit"! Mit 13 Jahren lernte ich das Gitarrenspiel (klassisch) und wirkte jahrelang im Schulorchester mit.

Als ich zur Kindergartenzeit meines Sohnes die Gitarre nach fast 16 Jahren wieder auspackte, spielte ich eigentlich 3 Jahre lang nur Akkorde - will sagen, ich hatte mich all die Zeit nie wieder mit Noten befasst. Nach diesen 3 Jahren wurde die Gitarre wieder für 11 Jahre gut verstaut und wurde erst durch eine neue ehrenamtliche Aufgabe wieder herausgeholt. Durch den Transposerkauf bin ich auf dieses Forum gestoßen, .... und das war mein "Gitarren-Wiederbeginn" und zwar in einer Weise, wie nie zuvor! :shock: Ich habe mich - mithilfe dieses Forum - ziemlich weiterentwickelt! Hier hatte ich auch von TABs gehört (vorher nie!), hatte mir wirklich viel Zeit genommen und mich sehr eingehend damit befasst, ... und ich muss sagen: Nun spiele ich am liebsten nach TABs und mittlerweile erkenne ich auch aus den Zahlen sofort, um welche Akkorde es sich handelt!

Leider habe ich feststellen müssen, dass ich das Notenlesen ziemlich verlernt habe. Möchte mich da aber nicht mehr hineinfuchsen, da ich mit meinen Gitarren viel lieber nach TABs spiele.

Ich möchte die TABs nicht mehr missen!

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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon Remarc » Di 26. Jul 2011, 21:11

Hallo zusammen,

also, ich hatte ja das Glück, meinen ersten Gitarrenunterricht beim fast schon legendären Fred Harz gehabt zu haben. Begonnen hatte ich dort mit der Bassgitarre (wurde eben in der Schülerband gerade gebraucht). Auch Fred hatte damals schon die Zeichen der Zeit erkannt und in seiner Schule für die Bassgitarre unter jedem Takt ein kleines Griffbild für den Ablauf der Töne eingebaut.

Nach kurzer Zeit stieg ich dann auf die Gitarre um. In seiner Fiebel des Jazzgitarristen kombinierte Fred Harz in den ersten Lektionen eine Art Griffschrift mit der Notenschrift. In den späteren Kapiteln gab es dann nur noch Noten. Bei den klassischen Stücken gabs dann eh nur noch Noten.

Niemals vergessen werde ich seinen kleinen Stempel für Akkorde, den er immer dabei hatte. Damit konnte er ein kleines leeres Griffbild in die Noten stempeln, in das er dann die zu greifenden Töne eintrug.

Ihr merkt schon: das war eine Zeit, in der wir ohne großartige elektronische Hilfen das Leben gemeistert haben. Und offensichtlich haben wir es überlebt. So saß man vor dem Radio und hat die Akkorde für "Yellow River" herausgehört und mit Füller in ein Heft geschrieben. Glücklich derjenige, der ein empfangsstärkeres Röhrenteil hatte, mit dem man bei uns Südwestfunk empfangen konnte.

Die Tabulatur hat gegenüber der Notenschrift einen gigantischen Nachteil: Man kann nicht erkennen, wie lange ein Ton im Zusammenhang mit anderen Tönen zu erklingen hat. Durch Notenhälse oder andere Zusatzinformationen kann man eben den Startpunkt des einzelnen Tons relativ genau dokumentieren, aber nicht, wie lange dieser ausklingen soll.

Liebe Grüße
Remarc
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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon Hawky » Di 26. Jul 2011, 22:55

Na da hab ich doch die Idee, der Ideen....

Man nimmt ein Tab und malt die Fähnchen ran, Tab ohne Fähnchen und nur Rahmen ist ne volle Note , Tab nur Rahmen mit
Strich ist halbe Note, Tab voll mit Strich ist eine Viertel usw..... und schon haben wir beides zusammen. Dann weisst du auch
wie lange du ein Tab halten musst oder klingen muss.....

Ich nenne meine Erfindung die "NOTA"s .... Noten / Tab s Coooool oder? :lol:

Gruss Hawky

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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon korgli » Mi 27. Jul 2011, 08:50

Hi
Ich kann weder das eine noch das andere richtig.
Klar, kann ich mühsam entschlüsseln oder so.
Ich geh nach Gehör. Das klappt ganz gut, und ist schneller für mich.
ABER - hat auch den Nachteil, dass man nicht ab Blatt spielen kann.
Also man muss ne Aufnahme haben, keine Bücher um mal einfach was rauszusuchen.

Tabs sind gut, um mal was nachzuschauen, wenn verzwickte Töne da sind.
Ist eher ein Hilfsmittel, denn eine genaue Aufzeichnung.
Noten sind aber auch zu wenig fein um gegen eine Aufnahme anzukommen.
Die Feinheiten und Nuancen einer Interpretation ist nur da genau zu hören.

Und darum bevorzuge ich immer noch die Methode, - hören und im eigenen Stil zu reproduzieren.
Weil man ja als Hobbyst auch manche Techniken nicht beherrscht.
Bin da halt ein freier Musiker.
Naja geht sicher eher im Rock, Blues usw. als in der Klassik.
Aber seihs drum - in meinem greisen Alter fängt man nix neues mehr an.
:lol:
Wir hatten, als ich anfing weder das Geld noch die einfache Möglichkeit Noten zu beschaffen.
von Tabs habe ich erst später gehört.

fredy
.......viel Spass.......und jeder wie er mag.
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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon Reinhold » Mi 27. Jul 2011, 09:58

Die Tabulatur mit Notenlänge ist eigentlich schon bekannt. Es gibt auch viele Bücher in dieser Schreibweise, so gesehen hat die Tabulatur mit Notenlängenangaben nur noch Vorteile - für Gitarristen.
Viele Grüße
Reinhold

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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon Remarc » Mi 27. Jul 2011, 17:43

@Uwe und Reinhold,

natürlich gibt es Tabulaturen mit Hälsen und Tonwerten. Es geht ja auch noch alles gut, solange nur eine Melodie oder eine erste und eine zweite Stimme aufgeschrieben werden. Bei zweistimmigen Sachen geht eben eine Halsrichtung nach oben und die andere nach unten. Aber spätestens bei dreistimmigen Sachen geht das System in die Knie, weil die Dauer der dritten Stimme nicht mehr darstellbar ist. Aus diesem Grund ist man dann wohl in der Epoche der Klassik von den Tabulaturen abgegangen und hat sich der Notenschrift bedient. Wobei diese dann auch eine erhebliche Zeit brauchte, bis die Normen für das Gitarrenspiel ausgereift waren.

Die Notenschrift ist eben sehr exakt in der Formulierung und insofern relativ einfach, als dass alle Informationen zu einem Ton in einem einzigen Symbol vereinigt werden. Sie zeigt dabei allerdings nicht an, wo der Ton auf dem Griffbrett zu greifen ist. Da braucht es dann wieder zusätzliche Informationen. Der Gitarrist ohne Notenkenntnisse könnte eventuell aber in die Klemme kommen, wenn andere Instrumente mit Noten ins Spiel gelangen und der Klampfer nicht mehr mitlesen kann.

Alles hat also sein für und sein wider und wir könnten jetzt eine seitenlange Grundsatzdiskussion beginnen, wenn wir das wollten. Ich habe aber das Gefühl, dass wir das eigentlich nicht wollen, oder?

Liebe Grüße
Remarc
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Re: Tabulaturen versus Noten

Beitragvon Peter » Do 28. Jul 2011, 12:29

Recht so!
ich komme ja kaum mehr dazu, zu meiner Linde zu greifen vor lauter lesen (eigentlich soll man/frau ja leise lesen) ;)
Fakt ist: auffm Klavier kann ich mit TABs nix anfangen, auffe Gitte nix mit Noten :lol:

schön'n Tach noch, lg Peter


p.s.: wieso taucht dieser Thread eigentlich nicht unter "Aktive Themen" auf? Fand ihn nur durch Zufall ("ungelesene Beiträge" angeklickt).
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